Studie zum Thema Schmerzempfindung bei Kampfsportlern
Erst kürzlich ergab eine Studie, dass Personen, die einen asiatischen Kampfsport ausüben, wesentlich unempfindlicher gegenüber Schmerzen sind als Menschen, die andere Sportarten trainieren. Im Rahmen eines medizinischen Forschungsprogramms wurden einige Sportler ausgewählt. Die Teilnehmer wurden mit Hilfe von Elektroden auf ihre Schmerzempfindlichkeit getestet. Bei diesem Vorgang wurden die Gehirnströme jedes Teilnehmers überprüft und anschließend ausgewertet. Dabei erkannten die Mitglieder des Forschungsteams, dass das Gehirn eines routinierten Kampfsportlers den Schmerz gänzlich anders verarbeitet, als bei Anfängern.
Des Weiteren soll diese Erkenntnis in der Zukunft unter anderem dafür sorgen, dass in der hiesigen Medizin durch neue Behandlungsmethoden ein Durchbruch auf dem Gebiet der Hirnforschung erzielt werden kann. Ein Team, bestehend aus Analytikern, möchte diese neue Errungenschaft auf dem Gebiet der Schmerzforschung dem Kongress präsentieren, welcher von 06.10.2010 bis zum 09.10.2010 in Mannheim stattfindet. Denn der Körper wird speziell beim Karate darauf trainiert, anders auf Schmerzen zu reagieren. Das bedeutet, dass der Schmerz für den Kämpfer einen Teil des Trainings darstellt. Denn bei jeder Trainingseinheit werden die Techniken und somit die Treffer laufend wiederholt, um so den Körper gegen den Schmerz abzuhärten. Dadurch soll der Athlet den Schmerz überwinden, um so bei Wettkämpfen dem Gegner keinen Vorteil zu bieten.
