Standboxsack – auf was soll mach achten
Standboxsäcke haben im Vergleich zu Boxsäcken, die an der Decke aufgehängt werden, den Vorteil, dass man sie auch dann als Trainingsgerät zu Hause einsetzen kann, wenn man eben nicht über die Möglichkeit verfügt, einen Boxsack an der Decke befestigen zu können. Auch kann man sie auf relativ kleinem Raum verwenden, also in der Wohnung oder auf dem Balkon. Durch das Zurückfedern des Standboxsacks kann man nicht nur Schläge, sondern auch die Schnelligkeit im Ausweichen trainieren. Außerdem lässt sich so eher das Boxen am Gegner simulieren als mit einem Boxsack, der von der Decke hängt, da einem der Standboxsack wie ein Mensch gegenüber steht. Einige Standboxsäcke werden auch gleich in Form eines Torsos angeboten. Allerdings klagen einige Sportler darüber, dass das Gesicht dieses Schaumstoffgegners ziemlich schnell kaputt geht.
Wenn man sich einen Standboxsack kauft, sollte man darauf achten, dass der Fuß des Sacks schwer genug ist. Zumeist besteht der Fuß aus Kunststoff und wird mit Wasser oder Sand gefüllt. Je schwerer der Fuß ist, umso höher die Standfestigkeit. Diese ist neben der guten Materialverarbeitung am wichtigsten. Der obere Teil des Standboxsacks ist mit Schaumstoff gefüllt und von einer harten Außenhaut ummantelt. Hier spielt vor allem die Verarbeitung der Nähte eine wichtige Rolle. Weiterhin sollte man darauf achten, dass der Standboxsack höhenverstellbar ist, um die Größe des künstlichen Gegners der eigenen anpassen zu können. Ein Standboxsack eignet sich übrigens nicht nur als Trainingsgerät für Boxer, sondern auch als Herz-Kreislauf-Training für Freizeitsportler, Kickboxer und zum Taekwondo-Training, um die Fuß- und Armtechniken zu verbessern.
