Kampfsport

Wie es der Name schon verrät, geht es in diesem Sport um den Kampf „Mann gegen Mann“ ohne den Gebrauch von Schusswaffen. Dabei wird außerhalb von Fachkreisen dieser Begriff als Zusammenfassung von verschiedenen Kampfstilen verwendet. Zu den bekanntesten Kampfsportarten gehören neben Boxen, Judo und Ringen auch Karate und Kung Fu. In der Öffentlichkeit wird nicht wie in Fachkreisen zwischen Kampfkunst und Kampfsport unterschieden, obwohl es einige Unterschiede gibt. Während im Kampfsport der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt steht und das Training darauf aufgebaut wird, im Zweikampf nach festgelegten Regeln den Gegner zu besiegen, steht bei der Kampfkunst mehr die Selbstverteidigung und das damit einhergehende Verhalten in Gefahrensituationen im Vordergrund.

Bei einigen Kampfsportarten, wie beispielsweise Karate, verwischt diese Trennung zwischen Kampfsport und Kampfkunst. Im Karate kommen die Elemente der Kampfkunst zum Tragen und es werden sportliche Zweikämpfe durchgeführt. Bei anderen Kampfkünsten wie zum Beispiel dem modernen Wushu messen die Athleten ihr Können in Einzelwettbewerben und der eigentliche Kampf und die Selbstverteidigung haben nur einen geringen Stellenwert. Zu den bekannten Kampfsport- bzw. Kampfkunstarten profilieren sich auch immer mehr neue Kampfkünste, wie das aus Israel stammende Krav Maga, im europäischen Raum. Kampfsport in seinen vielfältigen Formen erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Jung und Alt.