Auf was muss man beim Kauf von Boxhandschuhen achten?
Zunächst einmal kommt es entscheidend darauf an, ob man Boxhandschuhe für den Wettkampf, das Sandsacktraining oder für das Sparring benötigt. Hier gibt es wichtige Unterschiede, die es zu beachten gilt. Diese Unterschiede beziehen sich vor allem auf die Größe beziehungsweise das Gewicht der Handschuhe. So benötigt man für Wettkämpfe Handschuhe, die 10 Unzen schwer sind. 1 Unze entspricht hierbei 28,35 Gramm. Für die Arbeit am Sandsack sind 6 oder 8 Unzen schwere Handschuhe besser geeignet, während man für das Sparring Handschuhe mit einem Gewicht von 12 oder 14 Unzen einsetzt. Das höhere Gewicht sorgt hier für einen besseren Schutz.
Weiterhin ist die Verarbeitung sehr wichtig. Boxhandschuhe sind innen mit weichem Schaumstoff gepolstert und außen von einer Kunstleder- oder Lederhaut überzogen. Üblich ist Kunstleder, welches auch vollkommen ausreicht. Viel entscheidender ist, dass die Nähte gut verarbeitet sind. Unsauber gearbeitete Nähte können zu Verletzungen beim Gegner führen. Gut verarbeitete Handschuhe schützen also sowohl den Träger als auch den Gegner. Handschuhe mit Schnürung werden zumeist nur in Wettkämpfen eingesetzt, während man für das Training besser welche mit Klettverschlüssen auswählt. Dies ist praktischer, da man sie schneller an- und ausziehen kann. Um ein Hängenbleiben zu verhindern, kann man den Verschluss zusätzlich mit einem Tape überdecken.
Noch wichtiger als die Handschuhe selbst sind die Bandagen, die man unter dem Handschuh trägt. Sie saugen den Schweiß auf, geben Halt und bieten Schutz vor Verletzungen. Außerdem sorgen sie für den optimalen Sitz des Handschuhs. Wer sich Boxhandschuhe kauft, sollte also auch immer Bandagen, sogenannte Handwraps, dazu kaufen.
